Fitnessbranche aktuell – Trends und Konzepte

2. November 2015

In Esslingen/Neckar in den Räumen der Fa. Sportkonzepte Deutschland trafen sich Herr Thomas Röhrle mit Herr Torsten Boorberg von Sportkonzepte Deutschland, um sich über gemeinsame Aktivitäten und aktuelle Trends und Konzepte in der Fitnessbranche zu unterhalten.

Thomas Röhrle Bild_21

Zum Nutzen der gesamten Branche wurden Konzepte vorbereitet und entwickelt, die eine höhere Kundenbindung und nachhaltige Wirtschaftlichkeit zum Nutzen aller Fitnessbetriebe und deren Mitglieder im Focus haben.

Interview Torsten Boorberg (SKD) mit H. Rörle (bodywave)

Torsten Boorberg (SKD):

Sehr geehrter Herr Röhrle, wir von Sportkonzepte Deutschland begleiten Sie jetzt schon eine gute Weile und möchten Ihnen hier Gelegenheit geben, sich, Ihre Firma und Ihre Philosophie vorzustellen.

Die BodyWave Konzept und Beratung GmbH entwickelt jetzt schon seit über 10 Jahren erfolgreich Konzepte für die Fitness- und Gesundheitsbranche. Welche Ideen stehen dahinter, was macht Sie und vor allem, was macht die Studios so erfolgreich, die mit Ihnen zusammenarbeiten?

H. Röhrle: Unser Ziel ist es, vor allem Fitnessbetriebe im Medium- und Premium Bereich zu unterstützen. Es ist mir ein persönliches Anliegen mich für eine

Branche einzusetzen, in der ich persönlich seit über 40 Jahren verankert bin. Alle Konzepte die wir als Bodywave entwickeln, werden auch in unserem Referenzstudio ausprobiert und getestet. Deshalb stehe ich mit größter Überzeugung hinter unseren Konzepten weil ich weiß, dass sie funktionieren. 

Torsten Boorberg (SKD):

Im Zentrum Ihrer Konzepte steht das Betreibermodell HEMS. Was verbirgt sich dahinter?

H. Röhrle:

HEMS steht für „High End Medical Solution“, auf gut deutsch bedeutet das, das wir die bestmöglichsten Gesundheitskonzepte der Branche zu einem Betriebsmodell vereint haben. Der Fitnessmarkt ist im Wandel. Unsere Gesellschaft wird immer älter, deshalb müssen sich auch unsere Produkte, unser Angebot nach diesen Bedürfnissen richten. Fitness ist heutzutage nicht mehr Aerobic in Leggings sondern hat sich mittlerweile zu einem eigenständigen Gesundheitsmarkt entwickelt.

Mit HEMS bieten wir Studios die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zu einem richtigen Haus der Gesundheit zu werden. Das geht eben nur dann, wenn diverse medizinische Konzepte unter Berücksichtigung von Qualität und Fachlichkeit miteinander vernetzt werden. 

Torsten Boorberg (SKD):

Ein zentraler Bestandteil von HEMS ist der BodyWave Fitnessführerschein. Was kann man sich darunter vorstellen?

H. Röhrle (bodywave):

Wir haben vor zehn Jahren im eigenen Betrieb festgestellt, dass unsere Mitglieder wesentlich bessere Erfolge verbuchen konnten, wenn sie eine Grundlage über Training und Ernährung hatten. Aus diesem Grund haben wir den Bodywave Fitnessführerschein entwickelt. Dieser vermittelt in Theorie und Praxis die benötigten Grundlagen der Bewegungs- und Trainingslehre. Mittlerweile können wir mit stolz behaupten, dass alle gesetzlichen Krankenkassen diesen Kurs als §20 Präventionskurs nach dem Sozialgesetzbuch anerkannt haben. Das ist so auf dem Markt einmalig und hebt uns natürlich von ähnlichen Kursen deutlich ab. 

Torsten Boorberg (SKD):

Die FPZ Therapie wurde 1990 von Dr. Achim Denner entwickelt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Welche Vorteile bietet diese Therapie den Sportstudios im Rahmen von HEMS und welchen Nutzen haben die Patienten von dieser Therapieform?

H. Röhrle (bodywave):

Die FPZ Therapie wie sie mittlerweile heißt ist wirklich einzigartig. Ich habe dies am eigenen Körper ausprobiert und kann es jedem empfehlen, der Rückenschmerzen hat. Und es haben verdammt viele Menschen Rückenschmerzen… Die FPZ Therapie ist eine funktionelle integrierte Therapie an speziellen medizinischen Kraftgeräten. Dabei wird zunächst der Rücken mit einer Eingangsanalyse gemessen um die Schwächen und Dysbalancen aufzudecken. Danach gibt es eine speziell auf den Patienten konzipierte Trainingstherapie in der gezielt die Schwächen behoben werden. Nach der Abschlussanalyse haben 93% der Teilnehmer weniger oder gar keine Schmerzen mehr. Durch diese Tatsache erkennen die Patienten das Krafttraining ihnen gut tut und trainieren in der Regel weiter.

Torsten Boorberg (SKD):

Dann ist da noch PEP, das lizenzfreie Premium-Ernährungskonzept mit den Themen Training und Ernährung.

Was genau wird hier den HEMS Kunden angeboten?

H. Röhrle (bodywave):

Wir wissen, dass Training nur in Verbindung mit einer ordentlichen Ernährung wirkt. Daher ist es wichtig zu wissen, wie das Ernährungsverhalten ist und wie sich der Stoffwechsel verhält. Hierzu bietet PEP eine Stoffwechselanalyse an, die mit allen Ernährungsanbietern wunderbar zu kombinieren ist.

Torsten Boorberg (SKD):

Sie verfügen jetzt über mehr als 35 Jahre Berufserfahrung, sind also Kenner, Visionär der Branche. In Zusammenarbeit mit Ihrem Referenzstudio in Fellbach bei Stuttgart werden von Ihnen alle Konzepte und Arbeitsprozesse entwickelt, erprobt und verfeinert. Welche innovativen Überraschungen haben Sie in der nächsten Zeit auf Lager. Worauf kann sich die Fitnessbranche freuen?

H. Röhrle (bodywave):

Dieses Jahr haben wir 40 Jähriges Jubiläum mit unserem Club und seit 38 Jahren bin ich als Selbständiger Unternehmer auf dem Markt. Im Augenblick erlebt die Fitnessbranche den vielleicht größten Wandel den sie je hatte. Wir erleben einen Preiskrieg wie es ihn noch nie gegeben hat. Nur die Studios die mit Qualität und Alleinstellungsmerkmalen punkten können, werden langfristig bestehen können. Eine medizinische Ausrichtung ist dabei von Vorteil, da sich der Verordnungsmarkt und der Selbstzahlermarkt stetig aufeinander zubewegen und verschmelzen. Deshalb freue ich mich persönlich auf ein völlig neues Kundenpotenzial und eine spannende Zeit! 

Torsten Boorberg (SKD):

Vielen Dank für das nette und aufschlussreiche Gespräch, Herr Röhrle. Wir werden aufmerksam und mit Spannung die Entwicklung von bodywave verfolgen und sind überzeugt, dass Ihre Innovationen und Konzepte der gesamten Fitnessbranche zugute kommen werden.