Fitnessbranche im Zentrum der Politik

28. Mai 2014

28.05.14 – Der DSSV, die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die BSA-Akademie haben die politischen Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen zum bereits 3. Parlamentarischen Abend unter dem Motto „Gesundheit aktiv gestalten“ geladen.

In der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin folgte nach einer Begrüßung durch Birgit Schwarze, Präsidentin DSSV, und der Moderation durch Rolf Stuppardt, langjähriger Vorstand der IKK, eine Diskussionsrunde mit Erwin Rüddel von der CDU, Mitglied des Bundestages Ausschuss Gesundheit, Prof. Dr. Thomas Wessinghage, Prorektor der DHfPG, und Prof. Dr. Bernhard Allmann, IKK Südwest.

Über 50 anwesende Entscheidungsträger aus Politik und Gesundheitswesen wurden im Zuge der Diskussion und in Form von persönlichen Gesprächen über die Arbeit der Fitness- und Gesundheitsbranche informiert und sensibilisiert. Dabei wurde aufgezeigt, welch immensen gesellschaftlichen Nutzen die Fitnessbranche in Deutschland stiftet und parallel bereits erste gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten angeregt.

Ziel der Veranstaltung
Über 8,5 Mio. Trainierende sind in deutschen Fitness- und Gesundheits-Anlagen aktiv. Damit vereint Fitness mehr Mitglieder als jede andere Bewegungsform in Deutschland und hat damit einen herausragenden Stellenwert für die Volksgesundheit. Basierend auf dieser Tatsache wurde den politischen Entscheidungsträgern die immense Bedeutung von körperlicher Aktivität – insbesondere des individuell dosierbaren Fitnesstrainings – für das Gesundheitssystem verdeutlicht.

Die Rolle der Fitnessbranche im GesundheitswesenDritter parlamentarischer Abend
Neben dem mittelbaren volkswirtschaftlichen Nutzen wurde den Anwesenden die direkte Kostenreduktion im Gesundheitswesen erläutert. Dabei wurde die Rolle der Fitnessbranche hervorgehoben, die mit ihrer breiten und individuellen Angebotsstruktur bei den rapide steigenden Gesundheitsausgaben in Deutschland ein riesiges Potenzial liefert, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist dafür verantwortlich, dass Deutschland fit und gesund bleibt und wird. Sie kann eine Schlüsselstellung bei der Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten wie Rückenschmerzen, Übergewicht und Diabetes einnehmen.

Politik, Krankenkassen und Gesundheitswesen erfolgreich sensibilisiert
In der interaktiven Diskussionsrunde der Veranstaltung stand der CDU-Politiker (MdB) und Gesundheitsexperte Erwin Rüddel im Mittelpunkt. Dieser wirkt aktiv bei der Ausgestaltung des Präventionsgesetzes der Bundesregierung mit und war damit der ideale Ansprechpartner für die Anliegen der Fitnessbranche. Dem CDU-Politiker und den weiteren anwesenden Politikern verschiedener Parteien wurde dabei durch die fachlichen Ausführungen von Prof. Dr. Wessinghage (DHfPG) und Prof. Dr. Allmann (IKK Südwest) aufgezeigt, welchen maßgeblichen Stellenwert das Fitnesstraining in Form von gerätegestützem Krafttraining und Ausdauertraining unter fachlicher Anleitung durch qualifiziertes Personal gerade auch in der Prävention einnimmt.

Die Fitnessbranche nimmt Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren
Die Ausführungen und die im Anschluss stattgefundenen persönlichen Gespräche der Vertreter des DSSV, der DHfPG und der BSA-Akademie mit den politischen Entscheidungsträgern aller Parteien stießen dabei auf großes Gehör und Anklang und werden die zukünftigen Projekte im Gesetzgebungsverfahren, wie z. B. das Präventionsgesetz, im Sinne der Fitnessbranche beeinflussen.DSSV_Parl_Abend_Startseite

Dabei war es bei den anwesenden politischen Entscheidern Konsens, dass beim Thema Sport und Bewegung die Fitnessbranche einen erheblichen Teil zur Gesunderhaltung der Menschen beiträgt. Gleichzeitig hat der 3. Parlamentarische Abend des DSSV, der DHfPG und der BSA-Akademie erneut dafür gesorgt, den Entscheidern aus der Gesundheitspolitik ein positives Bild über die Bedeutung der Fitness- und Gesundheits-Anlagen zu vermitteln. Damit ist die politische Aufmerksamkeit der Branche erneut positiv beeinflusst worden, was in den künftigen Entscheidungen der Politik sichtbar werden wird.

 

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